Mehr Hilfe bei Bewegung
Aufstehen, Gehen, Lagewechsel oder sichere Wege gelingen nur noch mit mehr Unterstützung.
Wenn der bisherige Pflegegrad nicht mehr zur aktuellen Situation passt, kann eine Höherstufung der richtige nächste Schritt sein. Pflegeadler hilft Ihnen, die Veränderung im Alltag verständlich zu erfassen und den Antrag geordnet vorzubereiten.
Im Mittelpunkt steht die Veränderung seit der letzten Einstufung.
Pflege verändert sich häufig schleichend. Für die Höherstufung ist entscheidend, welche Unterstützung neu hinzugekommen ist oder heute deutlich häufiger gebraucht wird.
Aufstehen, Gehen, Lagewechsel oder sichere Wege gelingen nur noch mit mehr Unterstützung.
Waschen, Anziehen, Essen oder Toilettengänge brauchen inzwischen mehr Zeit und Begleitung.
Erinnern, Verstehen, Entscheidungen oder die Tagesstruktur müssen häufiger begleitet werden.
Medikamente, Therapien, Kontrollen oder Arzttermine erfordern mehr Organisation durch andere.
Eine gute Vorbereitung vergleicht nicht abstrakt „besser“ und „schlechter“, sondern konkrete Fähigkeiten, Hilfen und Belastungen. So wird nachvollziehbar, warum der bisherige Pflegegrad nicht mehr passt.
Veränderung jetzt online erfassen →Der Zeitpunkt der Veränderung entscheidet darüber, welches Verfahren zur Situation passt.
Es liegt noch keine Einstufung vor und der Pflegebedarf soll erstmals festgestellt werden.
Zum ErstantragDer Hilfebedarf ist erst nach der letzten Einstufung deutlich gestiegen.
Höherstufung vorbereitenDer Pflegebedarf war bereits zum Zeitpunkt der Entscheidung höher als berücksichtigt.
Bescheid prüfenDie Höherstufung folgt einem klaren Weg: Veränderung erfassen, Antrag stellen, Begutachtung vorbereiten und den neuen Bescheid prüfen.
Halten Sie fest, wobei heute mehr Hilfe nötig ist als bei der letzten Einstufung.
Vergleichen Sie frühere Fähigkeiten mit der heutigen Unterstützung im Pflegealltag.
Pflegeadler führt strukturiert durch die wichtigsten Angaben für den Antrag.
Der vorbereitete Höherstufungsantrag wird bei der Pflegekasse gestellt.
Die Pflegekasse prüft den gestiegenen Bedarf häufig in einer erneuten Begutachtung.
Danach sollte die Entscheidung mit der aktuellen Pflegesituation verglichen werden.
Pflegeadler hilft Ihnen, den gestiegenen Hilfebedarf nicht nur zu benennen, sondern anhand konkreter Alltagssituationen nachvollziehbar zu strukturieren.
Besonders wichtig sind neue Entwicklungen seit der letzten Begutachtung. Eigene Notizen können medizinische Unterlagen sinnvoll ergänzen und zeigen, wie sich der Alltag wirklich verändert hat.
Nicht die Menge der Dokumente entscheidet, sondern die nachvollziehbare aktuelle Pflegesituation.
Die Begutachtung betrachtet verschiedene Lebensbereiche. Für die Höherstufung ist wichtig, was sich darin seit der letzten Einstufung verändert hat.
Aufstehen, Gehen, Treppen, Lagewechsel oder sichere Fortbewegung.
Orientierung, Erinnern, Verstehen, Gespräche und Gefahren erkennen.
Ängste, Unruhe, Stimmung, herausfordernde Situationen und Beaufsichtigung.
Waschen, Anziehen, Essen, Trinken, Toilettengänge und Inkontinenz.
Medikamente, Verbände, Therapien, Arzttermine und Kontrollen.
Tagesstruktur, Beschäftigung, Ruhephasen und Umgang mit Veränderungen.
Dann sollte geprüft werden, ob die aktuelle Pflegesituation im Bescheid vollständig berücksichtigt wurde. Für diesen Fall gibt es den eigenständigen Pflegeadler-Widerspruchsprozess.
Kurze Antworten für Familien, deren Pflegealltag heute deutlich mehr Unterstützung erfordert als bei der letzten Einstufung.
Weitere Pflegeadler-Leistungen →Erfassen Sie, was sich seit der letzten Einstufung verändert hat, und schaffen Sie eine klare Grundlage für den Antrag bei der Pflegekasse.